Sach­bü­cher, Bel­le­tris­tik und regio­nale Geschichte(n): Lesun­gen bei Lud­wig im Leip­zi­ger Hauptbahnhof

13. Januar 2026 | Allgemein

Die Buch­hand­lung Lud­wig im Leip­zi­ger Haupt­bahn­hof hat im Januar ihr Lesungs­pro­gramm fort­ge­setzt. Den Auf­takt erfolgte am 7. Januar mit dem Leip­zi­ger Best­sel­ler-Autor Kai Meyer (Foto: Unter­neh­mens­gruppe Dr. Eckert). Er las aus „Das Anti­qua­riat am alten Fried­hof“, dem vier­ten Band sei­ner in der Bücher­stadt Leip­zig spie­len­den his­to­ri­schen Roman­reihe über die Geheim­nisse des Gra­phi­schen Vier­tels. Rund 100 Gäste hör­ten gespannt zu. 

In den nächs­ten Wochen sind wei­tere erfolg­rei­che Autorin­nen und Autoren zu Gast Lud­wig. In ihren Lesun­gen geht es u.a. um die Gesund­heit von Frauen und die kul­tu­relle Bedeu­tung des Biers. Dar­über hin­aus wer­den aktu­elle Romane vor­ge­stellt. Eine bereits ange­kün­digte Lesung mit der TV-Repor­te­rin und Aus­lands­kor­re­spon­den­tin Kat­rin Eigen­dorf wird um einen Tag vorgezogen.

Die nächste Lesung ist am 14. Januar um 19 Uhr eine Buch­pre­miere zum Thema Frau­en­ge­sund­heit. Prof. Dr. med. San­dra Eifert (Foto: Michael Bader) stellt ihr Buch „Wie Frauen län­ger leben“ vor, in dem die Herz­chir­ur­gin des Helios Herz­zen­trums Leip­zig Fra­gen beant­wor­tet, wie: Was macht das weib­li­che Immun­sys­tem beson­ders? Wel­che Gesund­heits­ri­si­ken betref­fen spe­zi­ell Frauen und wie kann man ihnen vor­beu­gen? Und: Warum sind die Lebens­pha­sen um 45, 60 und 70 Jahre wich­tige Wen­de­punkte für Kör­per und Wohlbefinden?

Von einem Wen­de­punkt ande­rer Art erzählt der Roman „Ber­na­dette ändert ihr Leben“, der im Zen­trum einer Lesung und Signier­stunde mit Dr. Bar­bara Handke im Café Lud­wig steht. Die Schrift­stel­le­rin nimmt das Leip­zi­ger Publi­kum am 21. Januar um 19 Uhr mit nach Madrid, wo die Roman­fi­gur wäh­rend einer Lebens­krise zu neuer Leich­tig­keit und einem ande­ren Blick auf sich selbst findet.

Eine lebens­ver­än­dernde Aus­zeit erlebt in „Halb­in­sel“ von Kris­tine Bil­kau auch die junge Umwelt­ak­ti­vis­tin Linn. Sie wird nach einem Kreis­lauf­zu­sam­men­bruch auf einer Tagung von ihrer Mut­ter Annett in das Nord­frie­si­sche Wat­ten­meer geholt. Aus der geplan­ten Woche wer­den Monate, in denen sich Mut­ter und Toch­ter neu ken­nen­ler­nen. Autorin Kris­tine Bil­kau ist am 28. Januar ab 19 Uhr im Rah­men einer mode­rier­ten Lesung mit Signier­stunde zu Gast in der Buch­hand­lung Ludwig.

Ein Denk­mal für das Bier, ein „Best of“ und ein neuer Ter­min
Bier ist ein Kul­tur­gut, das die Men­schen seit Jahr­hun­der­ten ver­bin­det, weiß der tsche­chi­sche Best­sel­ler­au­tor Jaros­lav Rudiš, der selbst aus dem Bier­pa­ra­dies Böh­men stammt. In sei­ner „Gebrauchs­an­wei­sung für Bier“ setzt er dem gol­de­nen Gers­ten­saft ein Denk­mal. Er besucht Klös­ter und Braue­reien, Bier­gär­ten und Pubs. Reist nach Pil­sen, Bud­weis und Bam­berg, nach Bel­gien und Irland, Ita­lien und sogar Island. Über­all trifft er auf pas­sio­nierte Bier­trin­ker, Hop­fen­bau­ern, Brauer und Bier-Som­me­liers. Aus­ge­wählte Geschich­ten erzählt Rudiš bei einem Bier am 5. Februar ab 19 Uhr in der Buch­hand­lung Lud­wig. Die Ver­an­stal­tung wird durch eine Bier­ver­kos­tung mit einer klei­nen loka­len Braue­rei abgerundet.

Die Lesung mit dem Titel „Erzäh­len, was ist“ – Berich­ten am Limit in einer Zeit der Kriege wird um einen Tag vor­ge­zo­gen. Sie fin­det schon am 16. Februar ab 19 Uhr statt. Die TV-Repor­te­rin und preis­ge­krönte Jour­na­lis­tin Kat­rin Eigen­dorf berich­tet in ihrem Buch, das am 26. Januar 2026 erscheint, von Begeg­nun­gen mit den Tali­ban, von ukrai­ni­schen Sol­da­ten an der Front und erzählt die Geschich­ten von muti­gen Frauen in Afgha­ni­stan, die in Unter­grund-Schu­len unter­rich­ten. Die Ter­min­ver­schie­bung hat einen beruf­li­chen Hin­ter­grund. Denn die inter­na­tio­nale ZDF-Son­der­kor­re­spon­den­tin berei­tet sich gerade auf einen erneu­ten Ein­satz als Kriegs­be­richt­erstat­te­rin in der Ukraine vor.

Am 25. Februar um 19 Uhr kommt schließ­lich Bernd-Lutz Lange in die Buch­hand­lung Lud­wig. Der viel­fach aus­ge­zeich­nete Autor und Kaba­ret­tist ist in Leip­zig zuhause und ein gern gese­he­ner Gast in der Buch­hand­lung Lud­wig. Seine Lesun­gen dort sind immer aus­ver­kauft, teilt das Lud­wig-Team mit. Für sein „Best of“ gibt es nur noch wenige Tickets.

Mit Aus­nahme der Lesung am 21. Januar 2026 fin­den alle Ver­an­stal­tun­gen im his­to­ri­schen Spei­se­saal neben der Buch­hand­lung statt. Kar­ten kön­nen tele­fo­nisch oder per E‑Mail reser­viert und in der Buch­hand­lung erwor­ben wer­den. Kon­takt: Tele­fon 0341 26846–600 oder info@buchhandlung-ludwig.de

Mehr Infor­ma­tio­nen zu Autoren, Büchern und Lesun­gen unter www.buchhandlung-ludwig.de

Die Buch­hand­lung Lud­wig im Leip­zi­ger Haupt­bahn­hof gehört zur Unter­neh­mens­gruppe Dr. Eckert, die ins­ge­samt mehr als 400 Fach­ge­schäfte in Bahn­hö­fen und ande­ren Hoch­fre­quenz­la­gen mit den Kern­sor­ti­men­ten Buch, Presse, Tabak, Rei­se­be­darf und Con­ve­ni­ence betreibt.