Jour­na­lis­ti­sche Medien star­ten Akti­ons­wo­che: „Demo­kra­tie braucht viele Stimmen“

8. September 2026 | Aus der Branche

Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten, kos­ten­lose Wochen­zei­tun­gen sowie pri­vate und öffent­lich-recht­li­che Medi­en­an­bie­ter star­ten eine gemein­same bun­des­weite Aktion vom 14. bis 19. Sep­tem­ber 2026. Ziel ist es, Gesell­schaft und Poli­tik zum Dia­log über die Bedeu­tung glaub­wür­di­ger Infor­ma­tio­nen und des pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus ein­zu­la­den. Dabei wird die Bedeu­tung der Viel­falt und der Wert des Jour­na­lis­mus für die Demo­kra­tie unter­stri­chen, nicht für ein­zelne Medi­en­häu­ser oder Geschäfts­mo­delle geworben.

Unter dem Leit­ge­dan­ken „Demo­kra­tie braucht viele Stim­men“ pla­nen die mit­wir­ken­den Medien eigen­ver­ant­wort­lich unter­schied­li­che Bei­träge: in Print, Radio, Fern­se­hen, Pod­casts und digi­ta­len Ange­bo­ten. Auch Dia­log­ver­an­stal­tun­gen und Redak­ti­ons­ge­sprä­che sind mög­lich. Die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung liegt bei den Redaktionen.

Zum Akti­ons­bünd­nis zäh­len der Bun­des­ver­band Digi­tal­pu­blisher und Zei­tungs­ver­le­ger (BDZV), der Medi­en­ver­band der freien Presse (MVFP), ARD, ZDF, RTL Deutsch­land, ProSiebenSat.1, VAUNET – Ver­band Pri­va­ter Medien, die Arbeits­ge­mein­schaft Pri­va­ter Rund­funk (APR), der Ver­band Deut­scher Lokal­zei­tun­gen und Lokal­me­dien (VDL), der Bun­des­ver­band kos­ten­lo­ser Wochen­zei­tun­gen (BVDA) sowie wei­tere Partner.

In einer gemein­sa­men Erklä­rung heißt es: „Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen sich auf Grund­lage glaub­wür­di­ger Infor­ma­tio­nen eine eigene Mei­nung bil­den kön­nen. Pro­fes­sio­nel­ler Jour­na­lis­mus bie­tet dafür ver­läss­li­che Ori­en­tie­rung, weil er Infor­ma­tio­nen recher­chiert, über­prüft und ein­ord­net.“ Die Mecha­nis­men öffent­li­cher Auf­merk­sam­keit seien in immer stär­ke­ren Aus­maß durch Soziale Medien, Künst­li­che Intel­li­genz und große Tech­no­lo­gie-Unter­neh­men geprägt, heißt es wei­ter: „Immer mehr Inhalte ver­brei­ten sich immer rasan­ter und häu­fig unge­prüft, sodass es für viele Men­schen schwie­ri­ger wird zu erken­nen, wel­chen Aus­sa­gen, Tex­ten oder Bil­dern sie ver­trauen kön­nen. „In die­ser Situa­tion wächst die Bedeu­tung des pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus. Er über­nimmt Ver­ant­wor­tung für ver­öf­fent­lichte Infor­ma­tio­nen, arbei­tet nach bewähr­ten Qua­li­täts­stan­dards, erklärt seine Arbeits­weise und ord­net Infor­ma­tio­nen ein. So ent­ste­hen Ori­en­tie­rung, Glaub­wür­dig­keit und Vertrauen.“

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zur Initia­tive fin­den Sie unter www.viele-stimmen.de